Bitcoin nähert sich Berichten zufolge einem Rekordhoch, während die Amtseinführung des designierten Präsidenten Donald Trump bevorsteht.
Am Freitag um 14:12 Uhr pazifischer Zeit wurde die Kryptowährung laut TradingView mit 104.538 US-Dollar bewertet – ein Anstieg von 4,56 % an einem Tag und 12,96 % in der Woche.
Stärkste Wochengewinne seit November
am Freitagmorgen erreichte Bitcoin bei 102.595 US-Dollar seinen stärksten wöchentlichen Gewinn seit November.
Seit der Präsidentschaftswahl am 5. November stieg der Wert der Kryptowährung um beeindruckende 48 %, so TradingView.
Laut einem Bericht von Bloomberg verzeichnet Bitcoin mit der bevorstehenden Trump-Inauguration seine größte wöchentliche Steigerung seit der Wahl.
Rückblick auf das bisherige Rekordhoch
Im Dezember erreichte Bitcoin ein Rekordhoch von 108.315 US-Dollar, fiel jedoch in drei der letzten vier Wochen zurück.
Der aktuelle Aufschwung wird einerseits auf Trumps erwartete krypto-freundliche Politik und andererseits auf eine breitere Rallye risikoreicher Vermögenswerte zurückgeführt.
Investoren erwarten, dass die US-Notenbank (Federal Reserve) weitere Zinssenkungen vornehmen wird, was den Markt zusätzlich beflügelt.
Krypto Politik als nationale Priorität
Es wurde berichtet, dass Trump plant, kurz nach seiner Amtsübernahme eine Executive Order zu unterzeichnen, die Kryptowährungen als nationale Priorität einstuft.
Diese Order soll:
Regierungsbehörden anweisen, eng mit der Krypto-Branche zusammenzuarbeiten,
einen Krypto Beirat einrichten, der die politischen Interessen der Branche vertritt.
Staaten und Zentralbanken als neue Bitcoin Investoren
Am 7. Januar veröffentlichte Fidelity einen Bericht, der darauf hinweist, dass Regierungen und Zentralbanken weltweit die nächsten „bedeutenden Investoren“ in Bitcoin sein könnten.
Matt Hogan von Fidelity erklärte:
„Wir erwarten, dass 2025 das Jahr sein wird, in dem sowohl Akzeptanz als auch Adoption zunehmen. Immer mehr Nationalstaaten, Zentralbanken, Staatsfonds und Regierungsschatzämter werden strategische Positionen in Bitcoin aufbauen.“
Besonders in den USA gelten strenge Vorschriften für den Verkauf oder die Verwaltung von Bitcoin, die aus gerichtlichen Beschlagnahmungen stammen.
Doch laut Fidelity könnte sich dies bald ändern.
Ripple CEO spricht von “Trump Bullenmarkt”
Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, bezeichnete die aktuelle Entwicklung in einem Beitrag vom 5. Januar auf X (ehemals Twitter) als „Trump-Bullenmarkt“.
Er betonte, dass Ripple in den sechs Wochen nach der Wahl mehr Deals abschloss als in den vorherigen sechs Monaten.
„2025 ist hier, und der Trump Bullenmarkt ist real“, schrieb Garlinghouse.
Fazit
Die Verbindung von politischen Erwartungen, strategischen Entscheidungen von Großinvestoren und Marktbewegungen hat Bitcoin zurück in die Nähe seines bisherigen Rekordhochs gebracht.
Ob der aktuelle Aufwärtstrend von Dauer ist, bleibt abzuwarten – aber die Kryptowährung bleibt zweifellos ein Thema von globalem Interesse.